AKTUELLE SEMINARANGEBOTE

Unser Seminarangebot

Im folgenden erfahren Sie mehr über unsere Seminarangebote.

Hierbei handelt es sich erstens um frei ausgeschriebene Seminare, zu welchen sich Einzelpersonen, aber auch Gruppen anmelden können.

Alternativ bieten wir Ihnen bei allen Seminaren auch die Möglichkeit an, für Gruppen die Seminare zu anderen Terminen durchzuführen.  In dem für Sie individuell zusammengestellten Teilnahmebeitrag können unter anderem auch Übernachtungen mit Frühstück, Materialien, Eintrittsgelder, Mahlzeiten und mehr enthalten sein. Kontaktieren Sie uns gerne persönlich für Ihr Angebot.

 

22. - 24. Oktober 2021: „Chinas neue Rolle in der Welt - Die Folgen für deutsch-chinesische Städtepartnerschaften“

Präsenzseminar in Simonskall

Anfang August ist die Fregatte »Bayern« in Richtung Indopazifik aufgebrochen. Mit der Mission will die Bundesregierung Verantwortung für den Erhalt der »regelbasierten internationalen Ordnung« übernehmen. Hintergrund sind unter anderem Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer. Nicht nur das die Routenplanung der deutschen Marine dem chinesischen Narrativ einer selektiven Auslegung der aus Sicht Pekings ohnehin westlich-dominierten internationalen Ordnung Vorschub leistet, erscheint die Mission aus vielerlei Gründen fragwürdig und rein symbolisches Handeln zu sein – und dies in einer

Zeit, in der im Kontext der sich weiter verschärfenden sino-amerikanischen Großmächterivalität internationale Normen und Regeln zunehmend in Frage gestellt werden. All dies ist sicherlich nicht im strategischen Interesse Deutschlands.

Dies geschieht vor dem Hintergrund
* der sich wandelnden chinesischen Weltpolitik
* des sich verschärfenden sino-amerikanischen Verhältnisses
* dessen Auswirkungen auf die NATO und ihr geopolitisches Engagement aber auch
* den Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen der EU und ihren wirtschaftlich wichtigsten Mitgliedsstaaten Frankreich und Deutschland zu China und
* den zunehmenden Verstößen der chinesischen Administration auf den verschiedensten Ebenen gegen Menschenrechte und humanitäres Völkerrecht.

 

Im Seminar werden die Teilnehmer:innen sich einerseits die veränderte geopolitische Situation – auch im Hinblick auf die chinesischen Interessen im Afghanistan-Konflikt – bewusst machen und andererseits ausführlich darüber diskutieren, welche Folgen diese Entwicklungen in den deutsch-chinesischen Städtepartnerschaften haben werden.

 

30./31.10. & 13./14.11. (09.-17.00 Uhr) in Dortmund: „Politische Bildungsarbeit? Ja, bitte!"

Werde Teamer*in bei vielen Bildungsträgern der politischen Bildung.

Ein Qualifizierungsangebot des Heinz-Kühn-Bildungswerks in Kooperation mit IBB e.V., Jugendring Dortmund, Respekt-Büro des Jugendamtes der Stadt Dortmund, Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und Auslandsgesellschaft.

 

04. - 07. November 2021: „GELD . MACHT . POLITIK Finanzskandale und Finanzkonzerne - Reichtum und Macht"

Präsenzseminar in Simonskall

Paradise Papers, Panama-Papers, Cum-Ex- und Cum-Cum-Affäre, der Wirecard-Skandal, die Macht des Finanzinvestors Blackrock, die Investitions- und Spendenpolitik von einzelnen Menschen wie George Soros, Jeff Bazos, Elon Mask Tesla, Bill und Melinda Gates: Finanzskandale und das fragwürdige Handeln einzelner Superreicher sind die Widerspiegelung der Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus, die sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert haben. Weitgehend unreflektiert in der Öffentlichkeit und von der Politik als Problem nicht beantwortet haben sich Finanzfirmen und Superreiche eine dominierende Macht in der globalen Wirtschaft erobert.

Im Seminar wollen wir
* den Verlauf der Finanzskandale der letzten Zeit untersuchen,
* fragen, wo die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals aktuell steht,
* nachvollziehen, wie der Wirecard-Skandal bislang aufgearbeitet worden ist

* beispielhaft und umfangreich die Konzernpolitik des Finanzinvestors Blackrock beleuchten und
* die Frage stellen: „Wem gehört die Welt?“

Abschließend wollen wir diskutieren, welche Handlungsmöglichkeiten für einzelne und vor Ort existieren, um diese Missstände zu beseitigen.

 

Zielgruppe: Alle politisch interessierten Bürger

 

07. - 12. November 2021: „Auf dem rechten Auge blind - Gedenkstättenseminar Prag & Theresienstadt“

Wie gut kennen wir unsere Nachbarn? Was wissen wir über uns selbst? Geschichtsbewusstsein ist ein Thema, das wie selbstverständlich wirkt und nicht hinterfragt wird. Doch lässt es uns manchmal überheblich über andere urteilen. Aus diesem Grund setzen wir uns in diesem Seminar mit der wechselhaften Geschichte von Deutschen, Tschechen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert auseinander. Es werden historische Schauplätze besichtigt, Gespräche geführt und Zukunftsinitiativen vorgestellt, welche aber auch unser Geschichtsbewusstsein überdenken lassen.



 

18. - 21. November 2021: „Nach der Bundestagswahl 2021: Viele alte und einige neue Herausforderungen"

Präsenzseminar in Simonskall

Die deutschen Bürgerinnen und Bürger haben das Parlament gewählt. Um die die Regierung stellende Koalition und die Zusammensetzung der Bundesregierung wird gerungen. Die neue Bundesregierung wird viele offene Fragen aus der Vergangenheit lösen müssen:

*          Wie werden die Renten gesichert, oder eigentlich: wie wird ein weiterer Anstieg der Altersarmut im Land verhindert, wie wird den ‚Altersamen‘ geholfen, wie wird die Rente wieder auf ein menschenwürdiges Niveau entsprechend den Arbeitsleistungen der Menschen angehoben?

*          Wie wird Digitalisierung gestaltet – ohne Arbeitsplatzverluste und ohne die GAFAG-Konzerne noch einflussreicher werden zu lassen oder eigentlich: und gleichzeitig den Einfluss dieser Konzerne zurückzudrängen.

*          Wie werden die Kommunen finanziell entlastet?

*          Wie wird die in vielerlei Hinsicht mangelhafte Infrastruktur (angefangen bei Schulen und aufgehört bei den Netzen) saniert und/oder nachhaltig zukunftsfähig gemacht?

*          Wie vergemeinschaften wir den Gesundheitssektor (zurück) (angefangen bei den Krankenhäusern und aufgehört bei der Krankenversicherung)?

*          Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum.

 

Neue Fragen stellen sich:

*          Wie gestaltet Deutschland zukünftig seine Außen- und Sicherheitspolitik: Konkret: Wie ist es um die Auslandseinsätze der Bundeswehr bestellt. Wo ‚stehen‘ mit welchem Auftrag und wie erfolgreich deutsche Soldaten nach Afghanistan im Auslandseinsatz, z.B. in Mali oder im Mittelmeer oder im Indo-Pazifik.

*          Wie gehen wir als Gesellschaft vor dem Hintergrund von Querdenkern, Qanon, Impfverweigerern, Trumpscher „Fake-News-Politik“ mit gezielter Desinformation und Desinformationspolitik und dem zugrundeliegenden Vertrauensverlust um?

 

Diesen und anderen Fragen und Aufgabenstellungen für die neue Bundesregierung wollen wir im Seminar nachgehen.

 

 

Zielgruppe: Alle politisch interessierten Bürger

 

03. - 05. Dezember 2021: „„erinnerungskultur – erinnerungsarbeit“ Die Schlacht im Hürtgenwald & Vogelsang IP"

Präsenzseminar in Simonskall

Auch vor dem Hintergrund konkreter Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur in den Heimatorten von Teilnehmer:innen (Max-Leven-Zentrum und Museum für verfolgte Künste in Solingen, DIZ - Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager e.V. in Papenburg, ZfE - Zentrum für Erinnerungskultur Duisburg u.a.m.) soll die Erinnerungsarbeit des Internationalen Punkt Camp Vogelsang und um die Schlacht im Hürtgenwald im Mittelpunkt der Seminars stehen.

Die Kämpfe im Hürtgenwald und entlang des Westwalls von 1944 bis 1945 gehören zu den letzten großen Mythen des Zweiten Weltkriegs. Von der "längsten Schlacht auf deutschem Boden" ist die Rede, vom "Verdun in der Eifel," von der größten amerikanischen Niederlage in Europa.

Die ehemalige NS-Schulungsstätte Camp Vogelsang mitten im Nationalpark Eifel ist eines der größeren Bauwerke des Nationalsozialismus. Nach dem zweiten Weltkrieg war zunächst das britische, dann belgisches Militär (Panzerverbände) dort stationiert. Heute ist das riesige Gelände ein Ort der Erinnerungskultur mit Ausstellungen zur Geschichte und Natur der Region, des Nationalsozialismus und seiner Ideologie.

Im Seminar werden die Teilnehmer:innen vorstellen, welche eigenen Erfahrungen sie mit Erinnerungskultur und Erinnerungsarbeit haben, sich einen Eindruck von der Schlacht im Hürtgenwald und ihrer „Verklärung“ wie „Aufarbeitung“ erarbeiten und konkrete Eindrücke dieses Hürtgenwalds sammeln. Die ehemalige Ordensburg Camp Vogelsang der Nationalsozialisten ist der zweite Schwerpunkt des Seminars – hier ist eine geführte Begehung und eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Ideologie des Herrenmenschen und der Prägung der Ordensjunker beabsichtigt.

 

Zielgruppe: Alle politisch interessierten Bürger

 

06. - 10. Dezember 2021: „Peitsche und Zuckerbrot - Globalisierung und Spaßgesellschaft zu Corona-Zeiten"

Kooperation zwischen dem Heinz-Kühn-Bildungswerk und der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte

Präsenzseminar in Bad Malente (Schleswig-Holstein)

Als Folge internationaler Finanzkrisen und einer sich beschleunigenden Globalisierung der Wirtschaft werden Beschäftigte in der Privatwirtschaft einem steigenden Leistungs-, Anpassungs- und Mobilitätsdruck ausgesetzt. Der Druck der Corona-Pandemie verstärkt die sozialen Folgen noch. Er erzeugt Ängste, psychische Defizite und neue Sehnsüchte. Eine boomende Erlebnis- und Eventindustrie gibt vor, Defizite in der knapper werdenden Freizeit durch perfekt organisierte „Glücksangebote“ auszugleichen. Scharen von Fitness-, Wellness- und Schönheits- Spezialisten*innen, Animateuren, Esoterikern und „Fachleuten“ für Lebenshilfe versprechen schnelles Glück. Belastende Verhältnisse am Arbeitsplatz bleiben bei Kunden und meist schlecht bezahlten Beschäftigten der Freizeitindustrie ausgeblendet. Im Seminar werden Ursachen und Folgen des gegenwärtigen neoliberalen Globalisierungsschubs sowie die rasanten Veränderungen in den Kommunikations-Technologien im internationalen Maßstab und seine Folgen für die deutsche Bevölkerung analysiert. Dabei geht es auch um die Frage, ob durch die globale Corona-Pandemie Teile der Globalisierung und Spaßgesellschaft massiv in Frage gestellt werden. Wie kann der Entmündigung am Arbeitsplatz und in der Freizeit wirksam entgegentreten werden – und wie wird Globalisierung sozial gerecht und politisch sinnvoll gestaltet.

 

Zielgruppe: Alle politisch interessierten Bürger

 

06. - 10. Dezember 2021: „Der neue Sultan und der Traum von der Regionalmacht. Die Türkei zwischen Machtprojektionen und Staatsversagen"

Kooperation zwischen dem Heinz-Kühn-Bildungswerk und der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte

Präsenzseminar in Bad Malente (Schleswig-Holstein)

Die Türkei gilt noch immer als EU-Beitrittskandidat, doch sie hat sich in den letzten Jahren immer weiter von ihr entfernt. Erdogan knüpft an alte Traditionen des Osmanischen Reiches an und träumt von der Rückkehr zur einstigen Größe als Weltmacht. Wirtschaftlich hat er die Türkei auf einen Modernisierungsweg geführt, doch nicht erst seit dem Corona-Lockdown befindet sie sich in einer Rezessionsphase, aus der allenfalls die Schwäche der Lira zu einer Stärkung exportorientierter Unternehmen führen kann. Gesellschaftspolitisch kehrt das Land in eine traditionelle islamische Ordnung zurück. Wird die junge Bevölkerung diesen Weg mitgehen? Außenpolitisch ist die Türkei seit 2016 eine Zusammenarbeit mit Russland eingegangen – trotz aller Rivalitäten und unterschwelligen Konflikte. Andererseits ist sie auf die NATO angewiesen, schürt aber den Konflikt mit Griechenland um die Seegrenzen und Ressourcen des Meeres. Ist die Türkei auf dem Weg zu außenpolitischer Größe oder schlittert sie in die Isolation? Diese zentralen Fragen müssen aufgrund der Kooperation in der Flüchtlingspolitik sowie den wirtschaftlichen Interessen europäischer Unternehmer gelöst werden. Auch Deutschland muss sich den Fragen stellen, besitzt doch ein Teil der Bevölkerung einen türkischstämmigen Migrationshintergrund. Die Konflikte, insbesondere mit der PKK, betreffen somit auch uns.

 

Zielgruppe: Alle politisch interessierten Bürger

 

28.03. - 01.04. 2022: „Von Sachsen lernen!? Demokratisches Engagement zwischen friedlicher Revolution und rechen Gegenbewegungen"

Der Freistaat Sachsen hat in den letzten Jahren, gar Jahrzehnten immer wieder medial mit rechtsextremen Vorfällen Aufsehen erregt. Doch es gibt auch zahlreiche Menschen, die sich dort tagtäglich gegen rechte Mobilisierungen engagieren, Demonstrationen organisieren, demokratische Aufklärung machen oder die zivilgesellschaftliche Aufarbeitung rechter Gewalt von unten vorantreiben. Mit diesen Menschen und Initiativen möchten wir innerhalb von 5 Tagen in Dresden, Leipzig und Chemnitz in ins Gespräch kommen. Wir möchten historische Zusammenhänge verstehen lernen, wie das Bundesland der friedlichen Revolution zur Pegida-Hochburg wurde und was es heute bedeutet, sich entschieden rechter Hetze in Sachsen entgegenzustellen!




 

Studienseminare Berlin

Das Heinz-Kühn-Bildungswerk erstellt für Sie ein spannendes Programm, welches Ihrem Interessen entspricht. Egal ob „Abschlussfahrt“ oder im Rahmen einer Projektwoche, wir helfen Ihnen sehr gerne dabei, ein Programm auf die Beine zu stellen, so dass die Teilnehmer/-innen eine unvergessliche und informative Zeit in Berlin haben werden. Gerne kümmern wir uns auch um eine Unterkunft in Berlin. Teilnehmer/-innen, die Fahrten mit dem Heinz-Kühn-Bildungswerk in der Vergangenheit gemacht haben, sind stets sehr zufrieden gewesen.

Dauer jeweils 2 – 5 Tage möglich.

Klicken Sie auf eines der Angebote um mehr zu erfahren.

Schwerpunkt: Deutsch-Deutsche Geschichte

Mögliche Programmbausteine:

  • Deutsche Teilung Marienborn (bei Anreise per Bus)
  • Die Bernauer Straße, Sinnbild der Teilung (Dokumentationszentrum Berliner Mauer)
  • „Flucht und Ausbürgerung“ – Notaufnahmelager Marienfelde
  • Berlin von 1945 bis heute – eine Stadt verändert ihr Gesicht
  • Der Plenarbereich des Deutschen Bundestages – Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments
  • Das Reichstagsgebäude – Führung inklusive Kuppelbesuch
  • „Der kommt aus seinem Kiez nicht raus“ – kleine Kiezkunde
  • Berliner Synagoge
  • Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt (Otto Weidt beschäftigte hier blinde und gehörlose Juden)
  • „Instrumente der Staatssicherheit“ – das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen
  • Alliierten-Museum
  • Denkmal der ermordeten Juden Europas
  • Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
  • Topographie des Terrors
  • Stasi Dokumentationszentrum
  • Führungen auf dem Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Flughafen
  • Besuch des Olympiastadions und des Olympischen Dorfes
  • Gedenkstätte Schloss Cecilienhof
  • Potsdam, Schloss Sanssouci
  • Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt (Potsdam)
  • Konzentrationslager Sachsenhausen
  • Besuch einer Abendveranstaltung eines Berliner Polit-Kabaretts

Schwerpunkt: Berlin und die deutsche Politik

Mögliche Programmbausteine:

  • Deutsche Teilung Marienborn (bei Anreise per Bus)
  • Die Bernauer Straße, Sinnbild der Teilung (Dokumentationszentrum Berliner Mauer)
  • Der Plenarbereich des Deutschen Bundestages – Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments
  • Das Reichstagsgebäude – Führung inklusive Kuppelbesuch
  • Das Berliner Abgeordnetenhaus und der „Preußische Landtag“
  • Berlin unter politischen und strukturellen Gesichtspunkten
  • Mauerführung - das Leben in einer geteilten Stadt
  • Besuch des Bundeskanzleramtes
  • Besuch des Auswärtigen Amtes
  • Besuch des Bundesrates
  • Besuch des ARD-, bzw. ZDF-Hauptstadtstudios
  • Besuch des Willy-Brandt-Hauses, der SPD-Bundesparteizentrale, Diskussion mit ReferentIn des Parteivorstandes
  • Besuch des Bundespresseamtes
  • Besuch der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin
  • Führungen auf dem Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Flughafen
  • Besuch einer Abendveranstaltung eines Berliner Polit-Kabaretts
  • Gedenkstätte Lindenstraße für die Opfer politischer Gewalt (Potsdam)
Schwerpunkt: Berlin modern

Mögliche Programmbausteine:

  • Deutsche Teilung Marienborn (bei Anreise per Bus)
  • Die Bernauer Straße, Sinnbild der Teilung (Dokumentationszentrum Berliner Mauer)
  • Berlin von 1945 bis heute – eine Stadt verändert ihr Gesicht
  • Der Plenarbereich des Deutschen Bundestages – Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments
  • Das Reichstagsgebäude – Führung inklusive Kuppelbesuch
  • Mauerführung – das Leben in einer geteilten Stadt
  • Besuch des Willy-Brandt-Hauses und Gespräch mit ReferentIn des SPD-Parteivorstands
  • „Der kommt aus sei-nem Kiez nicht raus“ – kleine Kiezkunde
  • Berliner Synagoge
  • Haus der Kulturen der Welt
  • Adlershof (größtes Stadtentwicklungsgebiet Berlins)
  • „Unterwelten“ – Berlin unter der Oberfläche
  • Querstadtein – Obdachlose zeigen ihr Berlin
  • Führungen auf dem Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Flughafen
  • Besuch einer Abendveranstaltung eines Berliner Polit-Kabaretts

Europa unsere Zukunft

Das Heinz-Kühn-Bildungswerk setzt sich intensiv mit dem Integrationsprozess Europas auseinander. Ob eine Abendveranstaltung zu aktuellen politischen Themen, ein zweitägiges Seminar zu Geschichte und Grundlagen der EU oder zu bestimmten fachpolitischen Schwer-punkten, oder ein mehrtägiges Studienseminar nach Brüssel, Straßburg oder Luxemburg – gerne kümmern wir uns um die Organisation einer von Ihnen angedachten europapolitischen Veranstaltung. Diese Seminare bieten wir für alle Gruppen an, wie bspw. Schulklassen, Vereine, Initiativen und weitere interessierte Gruppen.

Klicken Sie auf eines der Angebote um mehr zu erfahren.

Schwerpunkt: Europa gestalten
Mehrtägiges Seminar in Straßburg

Straßburg ist nicht nur die Hauptstadt des Elsass mit einer lebendigen deutsch-französischen Geschichte. Straßburg ist auch Sitz des Europäischen Parlaments, des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Wir wollen in unserem Europa-Seminar sowohl die europäischen Institutionen und ihre Arbeitsweise in Straßburg kennenlernen, wie uns auch mit den aktuellen Herausforderungen und der Zukunft Europas auseinandersetzen. Dafür besuchen wir die politischen Hotspots direkt vor Ort und führen spannende Gespräche mit Expertinnen und Experten. Weitere mögliche Schwerpunkte sind:

  • Die deutsch-französischen Beziehungen – der Motor Europas?
  • Nationalsozialismus im Elsass (bspw. KZ Struthof)
  • Friedrich Ebert und sein Einsatz für Europa
Schwerpunkt: Die Hauptstadt der Europäer und der Belgier
Mehrtägiges Seminar in Brüssel

In Brüssel als Hauptstadt Europas und Sitz der NATO kann europäische und internationale Politik hautnah erlebt werden. Außerdem bietet Brüssel als Hauptstadt Belgiens und der Region Flandern einen interessanten Ausgangspunkt für die Erkundung der belgischen Geschichte. In unserem Seminar wollen wir uns mit der Geschichte Belgiens, Westeuropas und dem europäischen Integrationsprozess auseinandersetzen und die europäische Dimension Belgiens und die belgische Dimension Europas untersuchen. Weitere mögliche Schwerpunkte sind:

  • Lobbyismus in der Europäischen Union
  • Wirtschaft und Arbeit wachsen zusammen – der europäische Gewerkschaftsbund
  • Die Bedeutung der Medien für die europäische Politik
  • Die deutsch-belgischen Beziehungen – Wandel zur Stabilität
Schwerpunkt: Europa kompakt
1+1 Seminar zur Europäischen Union in Brüssel

In diesem Kompaktseminar bekommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit in kurzer Zeit europäische Politik und die Hauptstadt Europas, Brüssel, kennen zu lernen. Am ersten Tag (bspw. im Rahmen einer Abendveranstaltung direkt bei Ihnen vor Ort) referiert unser Europaexperte zu den Grundlagen der Europäischen Union und steht gerne im anschließenden Publikumsgespräch Ihren Fragen zur Verfügung. Am darauf folgenden Tag fährt die Gruppe mit Bus/Bahn nach Brüssel und lernt im Haus der Europäischen Geschichte und im Europäischen Parlament die Historie und die politische Praxis Europas kennen. Außerdem bleibt noch genug Zeit für einen Abstecher in die historische Innenstadt von Brüssel.

Weitere mögliche Schwerpunkte sind:

  • Die Europäische Union und die Bildungspolitik
  • Was bedeutet die EU praktisch für die Bürger?
  • Das multikulturelle Brüssel

Historisch politische Seminarangebote: Bewusst erinnern

Beim Besuch einer KZ-Gedenkstätte kommt oft die Frage auf: „Kann man aus der Geschichte lernen?“ KZ-Gedenkstätten sind wichtige Lern-orte: Hier wird Geschichte vom Ort des Geschehens erzählt. Durch die Aufarbeitung des NS-Völkermordes werden Debatten angestoßen, die unser heutiges Bewusstsein prägen.

Die Seminare in KZ-Gedenkstätten sind mehrtägige Angebote und finden samt vor- und nachbereitenden pädagogischen Einheiten am Ort statt. Zum jeweiligen Gedenkstättenbesuch besteht die Möglichkeit, ein individuell abgestimmtes Programm entlang der Thematik durchzuführen. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Klicken Sie auf eines der Angebote um mehr zu erfahren.

KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Auschwitz gilt international als Symbol für die Menschheitsverbrechen des Holocaust. Heute umfasst die Gedenkstätte die ehemaligen Lager I (Stammlager) und II (Auschwitz-Birkenau), sowie verschiedene Länderausstellungen und Formen des Erinnerns.

  • Besichtigung der Gedenkstätten Auschwitz I und II
  • Weitere Leistungen siehe „Leistungen je Seminar“
KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Durch seine Nähe zu Weimar stand das KZ Buchenwald im extremen Widerspruch zur einstigen „Wiege der deutschen Demokratie“. Die Errichtung der Gedenkstätte erfolgte auf dem Gebiet der DDR und wurde für die antifaschistische Staatsdoktrin verklärt.

  • Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald
  • Historisch-politische Stadtführung in Weimar
  • Weitere Leistungen siehe „Leistungen je Seminar“
KZ-Gedenkstätte Dachau

Das KZ Dachau war als einziges Lager während der gesamten NS-Zeit in Betrieb. Im benachbarten München wurde die „Weiße Rose“ zum Inbegriff des Widerstands. Die Gedenkstätte wurde 1965 errichtet und 2003 auf den neuesten Stand gebracht.

  • Besichtigung der Gedenkstätte Dachau
  • Historisch-politische Stadtführung in München
  • Weitere Leistungen siehe „Leistungen je Seminar“

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter

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